Pressemitteilung
„Keine Berliner Verhältnisse in Gifhorn!“
Zukünftige AfD-Stadtratsfraktion unterstützt Matthias Nerlich (CDU) bei der Stichwahl
Die zukünftige AfD-Stadtratsfraktion spricht sich bei der Bürgermeister-Stichwahl für Amtsinhaber Matthias Nerlich aus.
Ursprünglich wollte sich die Gifhorner AfD im zweiten Wahlgang nicht positionieren. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse im neuen Stadtrat und der Tragweite dieser Entscheidung für die kommenden acht Jahre sieht sie sich jedoch in der Verantwortung, klar Stellung zu beziehen.
„Besonders kritisch sehen wir die politische Annäherung zwischen dem SPD- Kandidaten Christopher Finck und der Linkspartei in Gifhorn. SPD, Grüne und Linke verfügen im neuen Stadtrat zwar nicht allein über eine Mehrheit, könnten aber gemeinsam mit wenigen weiteren Stimmen erheblichen Einfluss auf die künftige Stadtpolitik nehmen, so Robert Preuß.
„Keine Berliner Verhältnisse in Gifhorn!“
Preuß weiter: „Wir wollen nicht, dass Rot-Rot-Grün künftig den politischen Takt in unserer Stadt angibt. Gifhorn braucht eine wirtschaftsfreundliche Politik, solide Finanzen und Entscheidungen, die sich an den Interessen unserer Bürger, Familien und Unternehmen orientieren.“
Kritisch bewertet die AfD auch Teile des SPD-Wahlkampfes, insbesondere fremdsprachige und gezielt auf einzelne Bevölkerungsgruppen zugeschnittene Wahlwerbung.
„Wir wollen einen Wettbewerb um die besten Ideen für Gifhorn – keinen Wahlkampf, der unsere Stadtgesellschaft in ethnische Zielgruppen aufteilt. Wir wollen überzeugende Inhalte statt SPD- finanzierte Rabattaktionen“, so Preuß.
Bei aller Kritik an seiner bisherigen Amtsführung erkennt die AfD-Fraktion zugleich Leistungen Matthias Nerlichs an. Insbesondere bei Schulen und Bildungsinfrastruktur sowie bei Kindertagesstätten wurden wichtige Weichen gestellt.
„Matthias Nerlich hat nicht alles richtig gemacht und wir werden ihm auch künftig auf die Finger schauen. Aber er verfügt über langjährige Verwaltungserfahrung und hat gerade bei Bildung und Betreuung wichtige Akzente gesetzt. Wenn es jetzt darum geht, neue Unternehmen nach Gifhorn zu holen, Arbeitsplätze zu sichern und unsere Stadt wirtschaftlich wieder stärker aufzustellen, sind Erfahrung und eine souveräne Führung im Rathaus wichtige Faktoren. Gifhorn braucht keine linken Experimente!
Deshalb steht die zukünftige AfD-Stadtratsfraktion bei der kommenden Stichwahl hinter Matthias Nerlich.“
Die Unterstützung bei der Stichwahl ist kein politischer Freifahrtschein. Die zukünftige AfD-Stadtratsfraktion wird ihre eigenständige Politik fortsetzen und den Bürgermeister dort unterstützen, wo Entscheidungen Gifhorn voranbringen – und widersprechen, wo sie es für notwendig hält.
+++ Ende der Miteilung +++
Mit freundlichen Grüßen
Robert Preuß
Uwe Fiest
Monika Hofmann
Ralf Hofmann
Thomas Kratzke
Lukas Müller Bühnert
Vico Reinecke



